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Songköl-Wasserfall

Aus WikiJournal
Songköl-Wasserfall
Am Wasserfall
Land:
Region:
Region Naryn
Gebirge:
Innerer Tian Shan
Schlucht:
Gebiet der Kajyrty-Schlucht, südlich des Songköl-Sees
Fluss:
Son-Kol / Kajyrty
Koordinaten:
Breitengrad: 41°44′3,20″
Längengrad: 75°26′54″
Höhe:
etwa 25–30 m
Songköl-Wasserfall (Kirgisistan)
Songköl-Wasserfall (Kirgisistan)
Songköl-Wasserfall
Der Songköl-Wasserfall auf der Karte von Kirgisistan
Themenportale

Songköl-Wasserfall ist ein Gebirgswasserfall in der Region Naryn in Kirgisistan, nahe den südlichen Zugängen zum Hochgebirgssee Songköl-See. Die Bezeichnung folgt der im deutschen WikiJournal für den See verwendeten Form Songköl; in Quellen und Reisebeschreibungen kommen auch Schreibweisen wie Son-Kul, Song-Kul oder Song-Köl vor.

Der Wasserfall liegt auf der Route zum Songköl von Naryn und dem Dolon-Pass aus. Er befindet sich etwa 10 km vom Abfluss des Sees am Fluss Son-Kol entfernt, im Bereich der Straße über den Teskey-Torpok-Pass, der unter Reisenden auch als Pass der „38 Papageien“ bekannt ist.[1]

Lage

Der Songköl-Wasserfall gehört zu den Naturorten des Hochgebirges in der Region Naryn. Seine Umgebung ist mit dem südlichen Teil des Songköl-Beckens, der Kajyrty-Schlucht und den Naturlandschaften des Karatal-Dschapyryk-Reservats verbunden. Dieser Teil Naryns verbindet Flusstäler, felsige Schluchten, Canyons und offene Hochgebirgsweiden; der Wasserfall fügt sich dadurch in eine größere Route durch die südliche Umgebung des Songköl ein.[2]

Die nächstgelegene größere Stadt ist Naryn. Der Wasserfall wird meist nicht als eigenständiges Endziel besucht, sondern als Halt auf dem Weg zum Songköl oder bei einer Reise entlang der südlichen Hänge des Songköl-Beckens. Landschaftlich bildet dieser Abschnitt einen Übergang zwischen Flussschlucht, Bergstraße und offenen Hochgebirgsweiden.

Merkmale

Die Höhe des Wasserfalls beträgt etwa 25–30 m. Der Wasserstrom stürzt von einer Felsstufe in einem engen Abschnitt des Flussbetts hinab und bildet einen kräftigen Wasserauswurf mit sichtbarer Gischt.[1]

Besonders eindrucksvoll wirkt der Wasserfall durch den canyonartigen Charakter des Ortes: Das Wasser passiert hohe Felswände und fließt anschließend in einem wilden, steinigen Bett weiter. Die Felsflanken, die schnelle Strömung und die offenen Berghänge stehen in deutlichem Kontrast zu den weiten Weideflächen des Songköl-Beckens.

Route zum Wasserfall

Der Wasserfall liegt an der Straße zum Songköl von Naryn und dem Dolon-Pass aus. Er befindet sich vor dem Anstieg zum See, im Bereich des Teskey-Torpok-Passes, der auch als Pass der „38 Papageien“ bekannt ist. Der Zugang zum Wasserfall liegt zwischen dem Songköl und der Straße, die von Naryn über den Dolon-Pass führt.[1]

Der Weg zum Wasserfall ist mit dem Bett eines lauten, steinigen Gebirgsbachs verbunden. Zum Wasserfall geht man flussaufwärts durch einen Abschnitt der Schlucht zwischen Felsen; unterhalb des Wasserfalls bildet der Bach einen malerischen Canyon.[1]

Fotos des Wasserfalls

Saisonalität und Sicherheit

Die beste Zeit für einen Besuch der Songköl-Region ist der Sommer und der frühe Herbst, wenn die Bergpässe gewöhnlich zugänglich sind und das Wetter stabiler ist. Im Frühjahr führt der Wasserfall wegen der Schneeschmelze mehr Wasser, doch Zufahrten und Wege im Hochgebirge können in dieser Zeit schwieriger sein. Im Herbst wird der Wasserlauf allmählich ruhiger, während die Nachttemperaturen im Hochgebirge schnell sinken.

Bei einem Besuch sind die Höhenlage, der schnelle Wetterwechsel und die Entfernung zu größeren Siedlungen zu berücksichtigen. In der Songköl-Region sind plötzliche Kälte, Regen, Hagel und starker Wind möglich. Nasse Steine am Wasserfall können besonders bei hohem Wasserstand rutschig sein.

Bedeutung für den Tourismus

Der Songköl-Wasserfall ist ein zusätzlicher Naturhalt auf der Route zu einem der bekanntesten Hochgebirgsseen Kirgisistans. Er macht die Fahrt zum Songköl abwechslungsreicher: Neben offenen Weideflächen und dem Seebecken zeigt die Route auch eine engere Berglandschaft mit Fluss, Felsen und Wasserfall.

Der Ort eignet sich für einen kurzen Halt, zum Fotografieren und zum Kennenlernen der südlichen Zugänge zum Songköl. Mit genügend Zeit lässt sich der Besuch mit dem See, Jurtenlagern, Hochgebirgsweiden und Teilen des Karatal-Dschapyryk-Reservats verbinden.

Anmerkung des Autors

Der Wasserfall wirkt vor allem durch den Kontrast zwischen der engen Felskulisse und der offenen Hochgebirgslandschaft der Songköl-Region. Nach den weiten Weideflächen erscheint der Abschnitt mit dem Wasserfall deutlich rauer und konzentrierter: Felsen, lautes Wasser, Gischt und ein enger Flusslauf bestimmen den Eindruck des Ortes.

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Siehe auch

Quellen